Portraitreihe „Fleischsommelier“ – Teil 2

Portraitreihe „Fleischsommelier“ – Teil 2

 

Vor einiger Zeit haben wir Euch ja schon unseren Gourmet Scout Olaf Hauf vorgestellt, der Euch einiges über die spannende Ausbildung zum Fleischsommelier berichtet hat. Heute möchten wir Euch unseren Mann der ersten Stunde auf diesem Gebiet vorstellen: Dirk Mannheims ist nicht nur unser erster Sommelier auf diesem Gebiet gewesen, mittlerweile führt er sogar eigene Kundenschulungen durch und hält private Seminare zum Thema Fleisch! Lest selbst, wie Dirk diesen Lebensweg eingeschlagen hat!

1. Was hat Sie dazu bewegt, die Ausbildung zum Fleischsommelier zu absolvieren?

Tatsächlich war das mehr oder weniger Zufall, dass ich zu dieser Ausbildung gefunden habe. Bei einem Seminar mit der REWE, welches wir in der Kochschule „Lecker Werden“ bei Chefkoch Patrick Jabs hatten, kam das Gespräch darauf, dass es jetzt eine Ausbildung zum Fleischsommelier gebe. Die REWE gab daraufhin den Anstoß, dass sich diese Weiterbildung doch besonders für die Firma R&S als Feinkostexperte lohnen würde. Ich witterte meine Chance und meldete mich direkt, um die Ausbildung zu absolvieren. Bereits drei Tage später war ich für den Sommer 2017 in Augsburg beim Bildungszentrum des Fleischerhandwerks angemeldet.

2. Wie genau sieht die Ausbildung aus? Gibt es verschiedene Schwerpunkte?

Bekanntermaßen dauert die Ausbildung zwei Wochen. Über den Tag verteilt schulen unterschiedliche Dozenten mit verschiedenen Schwerpunkten in ihren jeweiligen Spezialgebieten. Vom Ursprung über die Geschichte und die Ernährung, von der Aufzucht bis zum Schlachtvorgang wird das gesamte Leben eines Tieres erklärt. Auf diesen Gebieten machen oftmals bereits kleine Abweichungen den großen Unterschied.

Außerdem werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Rassen – sei es Schwein, Lamm oder Rind – während der Ausbildung in den Mittelpunkt gerückt. In gleicher Weise wird aber auch die Ernährungsphysiologie des Menschen angesprochen, also welche Lebensmittel und Nährstoffe dem Organismus zugeführt werden müssen, damit dieser optimal ernährt wird.

Weitere Schwerpunkte bildeten während der Ausbildung das Thema Grillen sowie die Zerlegung von Rind, Lamm und Schwein, wobei vorrangig auch auf neue, besondere Teilstücke – die sogenannten Special Cuts – hingewiesen wurde.

3. Inwiefern profitieren Sie in Ihrem Beruf von dieser Fortbildung?

Aufgrund der Ausbildung zum Fleischsommelier stieg natürlich mein Selbstvertrauen in meine eigene Arbeit. Das ganze Wissen, das mir während der zwei Wochen in Augsburg vermittelt wurde, stärkt meine Kompetenz. Zudem drängt es einen, das neue Wissen weiterzugeben. In diesem Sinne war die Fortbildung für mich ein wahrer Erfolg, da ich damit meinem Beruf bei R&S noch fachgerechter nachkommen und Kunden umfassend beraten kann.

4. Was macht ein Fleischsommelier? Was zeichnet ihn aus? Wie erkennt er die gute Qualität und den Geschmack der Produkte?

Meiner Meinung nach sollte ein Fleischsommelier schon mit dem bloßen Auge erkennen können, ob ein Stück Fleisch von hoher Qualität ist oder nicht. Eine große Rolle spielen dabei vor allem die Fettabdeckung und das intramuskuläre Fett des Fleisches.

Als Fleischsommelier ist man im Grunde genommen ein Botschafter des guten Geschmacks. Genauso sehe ich mich: Mein Ziel ist es, das erlernte Handwerk nach außen an die Kunden gut zu vertreten und mein Wissen auch an andere weiterzugeben.

5. Inwiefern hat Sie der Beruf persönlich geprägt? Haben Sie ein bestimmtes Motto, mit dem Sie durch Ihren Arbeitsalltag ziehen?

Aufgrund der Ausbildung zum Fleischsommelier stieg natürlich mein Selbstvertrauen in meine eigene Arbeit. Das ganze Wissen, das mir während der zwei Wochen in Augsburg vermittelt wurde, stärkt meine Kompetenz. Zudem drängt es einen, das neue Wissen weiterzugeben. In diesem Sinne war die Fortbildung für mich ein wahrer Erfolg, da ich damit meinem Beruf bei R&S noch fachgerechter nachkommen und Kunden umfassend beraten kann.

6. Erzählen Sie uns von Ihrem besonders positiven oder erstaunlichen Erlebnis als Fleischsommelier!

Als besonders positiv habe ich die Akzeptanz in unserer Kundschaft erfahren. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass uns als Fleischsommeliers sehr gerne zugehört wird, da wir unser umfassendes Wissen an andere vermitteln können. Erstaunlich ist es für mich dabei, dass es jetzt auch zu meinen Aufgaben im Beruf gehört, vor größeren Gruppen Vorträge oder Seminare zu halten. Alles in allem ist die Ausbildung zum Sommelier ein großer Gewinn für mich gewesen. Inzwischen macht mir das Vortragen so viel Spaß, dass ich nicht nur Kundenschulungen durchführe, sondern auch private Seminare gebe.

Die Weiterbildung zum Fleischsommelier hat sich für Dirk Mannheims also mehr als gelohnt! Er kann damit in seinem Job super punkten und kommt mit seiner Expertise bei unseren Kunden besonders gut an. Wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt, was uns die anderen Sommeliers in den nächsten Wochen noch zu berichten haben!

 

Eure Gourmet Scouts



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