Angegrillt – die Top-Grill-Trends für die Saison

Angegrillt – die Top-Grill-Trends für die Saison

Kocht Ihr noch, oder grillt Ihr schon? Wir haben gehört, jetzt ist DAS Jahr, um etwas Neues auszuprobieren! Wir stellen Euch drei Grillmethoden vor, mit denen Ihr Eure Grillparty auf das nächste Level hebt. Vorhang auf und Gartenstühle rausgestellt: Hier kommt die Top-Inspiration für die warme Jahreszeit.

Foto: © AdobeStock/Danny

Die Hitze im Holz und das Tomahawk auf der Planke

Beim „Plank Grilling“ bzw. „Planking“ arbeitet Ihr mit einem Brett, allein dadurch sieht diese Grilltechnik schon richtig cool und ursprünglich aus. Noch besser wird es, wenn das Teilstück richtig etwas hermacht: Ein Tomahawk-Steak, zum Beispiel vom Château Boeuf-Jungbullen, ist die perfekte Wahl.

Das Plank Grilling bzw. Planken wurde von amerikanischen Ureinwohnern entwickelt und ist seit kurzem auch relativ verbreitet in Europa. Dabei werden Fleisch, Fisch oder Gemüse indirekt auf einem Brett über dem Feuer gegart. Die Hitze im Holz setzt Aromastoffe frei, die vom Grillgut aufgesogen werden. Gleichzeitig bietet das Holz Schutz vor dem Feuer, sodass das Fleisch schonend gegart wird.

Anleitung:

1. Ihr benötigt ein unbehandeltes und harzfreies Brett. Am besten sollte es aus hartem Holz wie Kirsche oder Ahorn sein, damit es nicht so schnell brennt. Teilweise bekommt Ihr so etwas auch schon im Fachmarkt.
2. Das Brett mindestens 2 Stunden lang komplett in Wasser einweichen. Dafür könnt Ihr es beschweren. Auch das verhindert, dass das Brett brennt und sorgt dafür, dass das Aroma langsamer abgegeben wird.
3. Brett zum Sterilisieren zunächst am Grill erwärmen, dann Grillgut drauflegen
4. Grilldeckel oder Alufolie darüber
5. Bei Schwärzung das Brett mit Wasser besprühen (Sprüher sollte immer bereitstehen!)
6. Servieren

Im Anschluss könnt Ihr das Brett mit Wasser (ohne Spülmittel!) reinigen, lufttrocknen und wiederverwenden.

Sous Vide – CicoBio-Hähnchen auf den Punkt

Wir lieben unser Fleisch perfekt gegart. Das klappt mit diesem Trend besonders gut. Euer Begleiter für’s erste Sous-Vide-Erlebnis ist ein gutes Stück Hähnchenbrust, zum Beispiel vom GourmetScouts CicoBio-Hähnchen. Denn: bei herkömmlichen Methoden kann so ein Hähnchen schnell mal übergaren und trocken werden.

Das passiert hier sicher nicht: Beim Sous Vide-Garen (sous vide = franz. „unter Vakuum“) packt Ihr das Fleisch in einen Folienbeutel, den Ihr vakuumiert. Durch die luftleere Lagerung ist das Fleisch nicht nur ready für’s Sous-Vide-Garen, sondern auch länger haltbar und platzsparender! Gegart wird das Stück dann in einem warmen Wasserbad. Das erhaltet Ihr durch ein speziell temperierbares Sous-Vide-Becken, einen Kochtopf auf dem Herd mit Thermometer oder mit einem Sous-Vide-Stick, der die Wassertemperatur wie ein Tauchsieder hält.

 

Foto: © AdobeStock/Vlad

Anleitung:

1. Hähnchen marinieren und vakuumieren
2. Wassertemperatur 2-3 Grad unter der Kerntemperatur halten (Bsp. CicoBio-Hähnchen: 65 °C)
3. Garzeit: ca. 120 Minuten
4. Aus dem Wasserbad und dem Beutel entfernen und ein Finish verpassen mit ca. 30-60 Sekunden auf dem Grill (gar ist es ja schon)

Smoken – mit dem Beefhammer zur Perfektion

Smoken ist ein Trend, über den man einen ganz eigenen Beitrag schreiben könnte. Achja, haben wir ja: Blogbeitrag Smoker.

Daher hier in aller Kürze: Der Trend aus den USA nutzt eine spezielle Gerätschaft – den Smoker. Dieser verfügt über zwei Kammern – die Brenn- und die Garkammer. In der Brennkammer werden Holzspähne verbrannt, in der anderen gart das Fleisch im heißen Rauch, der durch einen Schacht dort hinübergelangt. Dadurch gelingt das Garen langsam und auf den Punkt.

 

Anleitung:

1. Smoker anfeuern
2. Temperatur von mindestens 100 Grad erreichen
3. Fleisch einlegen und Temperatur mithilfe eines Grillthermometers möglichst konstant halten
4. Faustregel: Pro Kilogramm Fleisch ungefähr anderthalb Stunden Gardauer

Perfekt dafür geeignet ist unser Beefhammer-Stück von Scotland Hills® oder von Château Boeuf®. Dieser speziell entwickelte Zuschnitt aus der Beinscheibe enthält einen hohen Anteil an Bindegewebe, der ihn perfekt zum Schmoren macht.

Traut Euch!

All diese Techniken sind natürlich mit etwas Übung verbunden. Aber die macht bekanntlich den Meister. Das Ergebnis ist jedenfalls perfekter Genuss. Die Teilstücke, die Euch auf diesem Weg begleiten, erhaltet Ihr natürlich in Eurem gut sortierten Supermarkt!

Viel Spaß beim Ausprobieren
Eure GourmetScouts